02.12.: Ska Against Racism #21: La Familia + HansaSisters

La Familia – Kick-Ass-Ska

Somewhere on the thin line between skapunk and skacore, Germany’s La Familia is rocking it hard. They are also secretly mobsters, so you’d better get dancing, capice? (Jason // El Topo Bookings ♥)

HansaSisters

Power-Rock aus Osnabrück mit Referenz auf unseren Kühlschranksverkaufsschlager

Doors: 20:00 Uhr
Start: 22:00 Uhr
Entry: 5 Euro

27.11.: Veganer Mitbringtreff

Sei dabei beim zweiten veganen Mitbringtreffen im SubstAnZ Osnabrück! (Welches bisher im GZ Ziegenbrink stattfand.)

Das Konzept ist gleich geblieben: Jede*r bringt etwas Veganes für das Buffet mit und kann dann von allen Speisen essen. Leckere Getränke können dort sehr güngstig erworben werden :)

Wir haben zwar die Möglichkeit, Essen warm zu machen, aber es hat sich bewährt, das Essen schon zu Hause vorzubereiten. Besteck und Geschirr sind ebenfalls da, sowie ein Geschirrspüler.

Da das SubstAnZ ein selbstverwaltetes Zentrum ist, müssen wir keine Raummiete zahlen. Es wird aber eine Spendendose aufgestellt, falls ihr den Laden dennoch unterstützen möchtet.

Neulinge brauchen gar keine Bedenken haben, in irgendeiner festeingefahrenen Gruppe zu landen. Wir sind alle supernett ;) Und bei jedem Treffen sind meist andere “Neulinge” dabei. Alle werden aber immer herzlich aufgenommen.

Das SubstAnZ befindet sich in der Frankenstraße 25a, sehr nah am Bahnhof. Also auch An- und Abreise sollten kein Problem darstellen, wenn ihr von weiter her kommt.

Das SubstAnZ ist aber nicht nur irgend ein Raum, sondern ein politischer Freiraum. Wir haben hier keinen Bock auf Sexismus, Homophobie, Rassismus, Antisemitismus oder anderes diskriminierendes Verhalten. Kommt vorbei und lasst uns eine schöne Zeit haben!

Los geht es um 18:00 Uhr

23.11. Punkkneipe spezial mit Jenny Don’t And The Spurs + MT Bags

Jenny Don’t And The Spurs (Portland, US)
Lonely Desert Western Style Acoustics

Mit Jenny Don’t, Kelly Halliburton (Dead Moon, P.R.O.B.L.E.M.S. etc.), JT Halmfilst und Sam Henry (Wipers, Don’t), vereinen die Spurs Portland’s geballtes Können und Sympathie. Die sonst eher aus Punkrock- und Garage-Zusammenhängen bekannten Leute huldigen hier alten, klassischen Country- und Protestsängern aus den 1940er und 50er Jahren wie Official Patsy Cline, Ernest Tubb, Hank Williams oder Loretta Lynne. Die erste Single der Spurs erschien auf Fred Cole’s (Dead Moon) Label Tombstone Records, das brandneue Album auf Doomtown Sounds.

Mit dabei sind die MT Bags und geben hier ihre CD-Release Party mit neuestem Material. Fein wird das…

…anschliessend Cow-Punk Party bis ultimo, is kla nech, also Pferde gesattelt und hin da..

Eintritt, wie immer Mittwochs frei.
Spenden sind natürlich gerne gesehen.

28.11.: Negative Dialektik als Gesellschaftskritik

Vortrag:
Negative Dialektik als Gesellschaftskritik
Bedingungen und Möglichkeiten von Aufklärung und Emanzipation

Montag, 28. November 2016
Beginn 19.30 Uhr

Um die aktuelle Verfasstheit der Welt — sowohl intellektuell als auch sozial — zu verstehen, ist es notwendig, die Geschichte der abendländischen Philosophie nachzuvollziehen sowie Aufstieg und Niedergang der bürgerlichen Gesellschaft sich zu vergegenwärtigen.

Meint Dialektik noch bei Kant die Selbstwidersprüche der menschlichen Vernunft, geht ihr Begriff bei Hegel über in das den Kern der Totalität Betreffende. Marx erkennt die Grenzen ihrer Methode und Adorno formuliert sie als negative.

Dialektik — die Darstellung des antithetisch Entfalteten — als philosophisch

e Methode ist nur mehr möglich als negative, als kritische Darstellung der antagonistischen Gesellschaft.

Im Vortrag sollen Widersprüche im menschlichen Denken und Handeln dargelegt und grundlegend kritisiert werden.
Darüber hinaus wird aufbauend auf einen anfänglichen Überblick zur Theorie und Methode der Dialektik der Versuch unternommen werden, den auf Theodor W. Adorno zurückgehenden Terminus einer negativen Dialektik zu explizieren.

eine Kooperation von:
ifgi (Initiative zur Förderung gesellschaftskritischer Inhalte) und
AgA (Assoziation gegen Antisemitismus)

28.10. – 30.10.: Antisemitismus und Israel -Eine Bestandsaufnahme-

Wir wollen mit Euch über Antisemitismus und Israel diskutieren.
Der Nah-Ost Konflikt ist nicht einfach, häufig gibt es im Zusammenhang mit Israel antisemitische Äußerungen.
In dem Seminar werden wir uns mit Antisemitismus in verschiedenen Facetten auseinandersetzen. Vorwissen ist nicht notwendig, es wird aber auch für Menschen mit Vorwissen neues geben.

Die Seminarblöcke :

Vortrag:

Der Antisemitismus der Ajatollahs
(Holocaustleugnung & Israelhass im heutigen Iran)

Workshops:

Geschichte des Antisemitismus

Israelbezogener Antisemitismus

Pädagogik gegen Antisemitismus

Das gesamte Programm: http://www.falken-hannover.de/wp-content/uploads/2016/09/Flyer-Homepage.pdf

21.10.: Ska Against Racism #20: Rumba Santa

Rumba Santa steht für knackig-exakte Bläsersätze, griffige Gitarrenriffs und temperamentvolle Percussion. Die furiose Mixtur aus Latin Ska, Punk, Rock und Reggae steht für gute Laune und sorgt für ein tanzendes Publikum. Die kraftvoll zupackenden und doch eingängigen Arrangements lassen keinen Zuhörer kalt – auch wenn sich diese sonst in anderen Genres zu Hause fühlen.
Die Musiker aus Peru, Ecuador und Deutschland engagieren sich auch bei Abgelehnt, bei Morbus Down, im JazzReaktor, bei den Piola Rumba Stars, im Jazz Caravan und im Kieler Blechbläserensemble.

Doors: 21:00 Uhr
Start: 22:00 Uhr
Entry: 5 Euro

Solidaritätserklärung des SubstAnZ mit dem Wagenplatz WabOS

WabOS bleibt! Für den Erhalt von Freiräumen in Osnabrück und überall!

Es ist wieder soweit, dass einer der wenigen Freiräume in Osnabrück existenziell bedroht ist. Die WabOS (Wagenburg Osnabrück) befindet sich seit 19 Jahren am Finkenhügel auf einem von der Stadt gepachteten Grundstück. Dort leben die Bewohner*innen in Bauwagen und setzen den gesellschaftlich genormten Wohnverhältnissen einiges an Experimentierfreude entgegen.
Warum soll mensch den halben Monat für die Miete arbeiten?
Warum leben die meisten isoliert voneinander in Häuserkomplexen der Anonymität?
Mit diesen und anderen Fragen will die WabOS auch weiterhin im Hier und Jetzt unsere Subkultur bereichern, käme die Stadt Osnabrück nicht mit einer geplanten Bebauung um die Ecke. Mangelnder Wohnraum und mehr Geld für den Haushalt sind die Argumente.

Die Wagenburg ist bereits bezahlbarer und schützenswerter Wohnraum. Der Westerberg braucht nicht mehr „Edelbauland“. Es gibt laut Leerstandsmelder und Baulandkataster bereits erschlossenes Bauland bzw. Leerstand in der Stadt. Und der Finanzhaushalt der Stadt wird nicht dadurch „gerettet“, dass der naturnahe Rückzugsort dem Rest der teuren Wohngegend am Westerberg angeglichen wird und den kapitalistischen Interessen der Stadtverwaltung weichen muss.

Wir unterstützen die Forderung der WabOs, von der Stadt als das anerkannt zu werden, was sie ist. Die betroffenen Menschen sollten zumindest jetzt in die scheinbar unumgängliche Bebauung mit einbezogen werden, damit sie ihren Lebensraum selbst gestalten können.

Wir Freiräume halten zusammen!
SubstAnZ Plenum vom 12. Oktober 2016

30.09.: James First + Under Hoods

James First

Erst im Frühjahr 2015 haben die 4 Lübecker James First gegründet und veröffentlichten ihre selbstbetitelte Debüt Mini-LP bereits im Herbst des gleichen Jahres via Backbite Records. Massig Konzerte im In- und Ausland mit dicken und mit dünnen Bands, eine Europatour und vielen kleinen Weekendern später wurden jetzt die Aufnahmen für den ersten richtigen Longplayer fertig gestellt. Im Herbst 2016 erscheint „Choose your life“ wieder über Backbite Records, diesmal nicht nur auf Vinyl, sondern gleich auch als CD, Tape und ist natürlich auch auf den gängigen digitalen Plattformen zu finden.
„Choose Your Life“ ist die logische Fortsetzung der Debüt Mini-LP, konsequent, dynamisch, brachial, aber rund im Abgang. James First kombinieren ihren mitreißenden Punkrock Sound aus Hand, Fuß, Herz, Schweiß, Kantholz und Texten, die Ihnen auf der Seele brennen! Mit der Zeit gewachsen ist “Choose Your Life” keine bloße Kopie der Debüt Platte, sondern kommt aggressiver und wütender daher als sein Vorgänger. Wieder bedient man sich der Rotzigkeit von NoFx, dem Pathos vonLagwagon und der Aggressivität von Pennywise, aber in der Mischung ist und bleibt es James First! Inhaltlich ist es James First wichtig Themen zu bedienen, welche ihnen nicht nur wichtig, sondern, zumindest für die Band selber, elementar sind. Egal ob persönliches, politisches, soziales oder gar emotionales dabei herauskommt, James First haben was zu sagen und das möglichst laut!

Under Hoods

Five dudes screaming and shredding around while drinking too much.

Doors: 20:00 Uhr
Start: 21:00 Uhr
Entry: 5 Euro

23.09.: FaulenzA + Lady Lazy

FaulenzA spielt Trans*Pride-HipHop und Singer/Songwriter Musik. Sie ist eine trans*Frau und politische Aktivistin in queeren und linken Bewegungen.
Sie fetzt die Normalität weg mit fetten tanzbaren Rap-Beatz, oder nimmt die Gitarre und begleitet ihre Songs selbst.
FaulenzA möchte dich zum tanzen, zum lachen und weinen bringen.
Sie versucht sich selbst stark zu machen und freut sich in den Songs ihre Gefühle und Erfahrungen mit dir zu teilen. Ihre Musik ist ehrlich, intim und einfühlsam. Mal quatschig und lustig, mal melancholisch und warm, schön und zärtlich, oder ihre Musik geht wütend nach vorne. Sie ist FaulenzA’s Herzblut und Liebe. Sie ist ihre Wut, ihre Traurigkeit und Hoffnung. Sie ist ihre Welt aus Zuckerguss und Marzipan, mit Einhörnen und autonomen Mäusen. Komm mit! Wenn du magst, reist FaulenzA mit dir dorthin :-)

Lady Lazy ist eine junge, queer_feministische Rapperin aus Berlin. Erst seit kurzem in der HipHop- Szene aktiv, hat sie festgestellt, dass die text-lastige Rapszene zwar ein riesiges politisches Potential besitzt, aber gerade deutschsprachiger Rap -selbst in der linken Szene- immer noch stark männer- dominiert ist und weibliche und auch queere Perspektiven nicht zulässt bzw. unsichtbar macht. Rapper_innen, die diese Sichtweisen aufbrechen und dem Machorap queere und_oder feministische Ansichten entgegenstellen, sind zwar aktiv_istisch unterwegs und kritisieren sexistische und homophobe Texte und Handlungen, werden gerade im Mainstream und von Adressat_innen aber weder gesehen noch gehört. Lady Lazy hat da für sich nur eine mögliche Lösung gefunden: mitmachen, selber machen, sichtbar machen, teilnehmen, mehr werden, viele sein, solidarisch sein, auftreten, sich den „Mackern“ entgegenstellen, einerseits die HipHopSzene für Frauen und queers öffnen, andererseits die queer_feministische Szene für HipHop öffnen, kurz: Was die können, können wir schon lange und es wird Zeit, dass das auch endlich gehört und gesehen wird!

Doors: 20:00 Uhr
Start: 21:00 Uhr
Entry: 5 Euro